Sri Lanka

22. May 2007

Rückblick

Filed under: erstmal — holgre @ 01:30

Manchmal müssen Bilder liegen bleiben, damit sie an Farbe gewinnen. Damit sich neue Bilder ergeben, damit man manches vergessen kann, um es dann wiederzuentdecken. Das Bild, oder besser die Fragmente, die ich jetzt im Kopf habe von dieser fernen Insel könnte ihr hier anschauen.

Irgendwie fühle ich mich immernoch verbunden mit dieser Insel, weshalb ich alle paar Tage hier (http://www.bbc.co.uk/sinhala/) die neuesten Nachrichten lese. Meistens sind sie eher traurig: neue Bombenanschläge, Kämpfe zwischen Regierungstruppen und den Tamil Tigers, eine scheinbar sehr korrupte Regierung. Anscheinend war ich während des einzigen Monats in den letzten anderthalb Jahren dort, wo es einigermaßen ruhig war. Was den damals anstehenden und dann gescheiterten Friedensverhandlungen in Genf zu verdanken war.

Unbegreiflich, wie die Menschen dort soviel Gewalt hervorbringen können. Viele, die nach dem Waffenstillstand 2002 dorthingekommen waren, um sich eine Existenz aufzubauen und dort zu leben, resignieren und brechen ihre Zelte ab. Ich würde gern noch einmal hinfahren, aber auch hier, wie an sovielen anderen Orten, bleibt nur zu hoffen, daß sie irgendwann einsehen, daß dieser Krieg niemandem etwas bringt.

10. April 2006

bilder

Filed under: erstmal — holgre @ 02:17

So.
Wenn dann irgendwann alle Negative frisch gewaschen und ohne Flecken getrocknet sind, und sie im Fotoladen nach dem Einbruch wieder aufgeräumt haben und ich dann endlich meine Negative auf den Scanner legen kann, gibts richtig gute Bilder.
Bis dahin hier gucken …

Gutes Gehen.

16. March 2006

night mode

Filed under: erstmal — holgre @ 21:22

So. Und das werden wohl die letzten Bilder sein von hier. Die letzten digitalen, die anderen gibts später.

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Ein Hund, der hier rumrennt. Eine schöne Doberfrau namens Dealer. Und ein Bild von mir auf einer NGO-Farm im Norden, in der Nähe von Anuradhapura, der alten Königsstadt. Zwei Bilder mit Regen und noch ein Bild, fast vorhin, wenn ich das hier alles schreibe.
Ja, es ist Nachts und ich sitze in Hemd und Sarong draußen. Und während ich hier draußen sitze, sage ich mir, das ich eigentlich keinen Bock hab, ins kalte Berlin zurückzukommen.
Ich meine, auch das Bier ist hier billiger. Und Bier am Ozean trinken ist einfach unbeatable.
Nein, mal im Ernst oder sonstwo. Da stehst du im Norden in brütender Hitze vor einem Baum, der eines der größten buddhistischen Heiligtümer der Insel darstellt, seit rund 2200 Jahren ununterbrochen bewacht und gepflegt wird, und … Ja, gespannt gewesen auf das was jetzt kommt? Nein, das erzähl ich nicht. Aber hat ja wohl jeder schonmal in, vor oder auf einem erhabenen Bauwerk gestanden, oder hat zumindest schon mal an einem Baum gelehnt. Einfach ein Gefühl, Ruhe zu haben. Nicht weniger, vielleicht mehr. Steinbuddhas im Wald sind auch sehr schön. Very touching, wie der einheimische Ausländer sagt.
Oder heute in strömenden Regen (und das ist wirklich Regen hier, der von sich sagen kann, ich bin Regen) durch Teefelder spazieren, durchnäßt bis auf dei Haut, Waranen beim sich langsam bewegen zuschauen und darauf warten das sie einem den Weg freimachen.
Oder am allerletzen Flecken auf dieser Insel in den Werg (near World’s End, you remember) ein kleines englisches Castle zu finden, in dem sich Benediktiner-Mönche nidergelassen haben. Strange. Die Bahnfahrten in Wagons, die die Engländer damals hiergelassen haben. Naja, nicht ganz, aber höchstens aus den 70ern. Aber alle haben Mobiles. Dann wieder an der Küste im Süden die Fundamente der ganzen Häuser, die vom Tsunami weggespült wurden und wo manchmal noch ein paar Mauerreste stehen, zu sehen.
Und bei alledem an zu Hause zu denken, ist schon komisch. Wie merkwürdig Probleme im Vergleich auf einmal erscheinen. Ein Eindruck ist, und der wird durch das viele Grün hier und das draußen Leben ziemlich stark, wie weit weg man in der Stadt von einem echten Gefühl für Natur eigentlich entfernt ist. Ich meine, es fängt einfach dadurch an, das du merkst, wenn du hier in den Wald gehst, daß du dir einfach Gedanken machst, das da noch wer anders wohnt. Du könntest zum beispiel einer Kobra begegnen oder einem Waran auf den Schwanz treten oder dir läuft eine Elefantenkuh mit einem Jungen über den Weg oder beim Badengehen sagst du dir, ach ja, da waren ja noch die Krokodile. Ok, der Dschungel ist natürlich auch einfach so da. Aber es ist irgendwie so, wie festzustellen, ja, Dschungel ist ja nicht nur eine Idee von viellen Bäumen, nein, den gibts wirklich und der lebt. Und kann sich genauso fühlen wie du. Total nett, oder mal aggro, weil da schon wieder so ein Idiot alles platttrampelt. Sich im Sommer in den Park zu setzen, erscheint dagegen wie eine Verzweiflungstat. So, what to do? Sich im Sommer natürlich weiter in den Park setzen. Nur in welchen?
Und im Winter? Natürlich den Gummibaum zu Hause pflegen. Vielleicht ist es so einfach. Vielleicht gibts aber einfach nur zuviel Beton in der Stadt.
Mir ist es jedenfalls zu kalt zu Hause, also macht mal einer bitte die Heizung an.

12. March 2006

the end of the world

Filed under: erstmal — holgre @ 12:23

Dem bin ich nahe. Hier oben in den Bergen gibts einen Platz, der so heisst. Hab ihn mir nicht angeschaut (vielleicht das naechste mal) aber ist doch nett, das Ende der Welt in der Naehe zu wissen. Man kann eben einfach mal hinfahren, wenn dieses Gefuehl da ist, es gibt keinen anderen Ort auf der Welt als diesen, an dem man richtig ist.
Also die Berge. Nachdem sich der Zug 10 Stunden die 270km von Colombo hier hoch geruckelt hat und mich in Ella ausspuckte, wurde ich abends mit dickem, fettem, sturzbaeche herebeizauberndem Regen belohnt und am naechsten Morgen mit einem wunderbaren Sonnenaufgang ueber Teeplantagen. Hier wird nur Reis, Tee oder Dschungel angebaut. Manchmal auch Elefanten.
Mit diesem Zug zu fahren war eindeutig die falsche Entscheidung, denn bisher wusste ich nicht, was ‘voller Zug’ bedeutet. Die Zuege fahren hier mit offenen Tueren. Naechste Woche Dienstag ist Poya-Tag, ein Feiertag wie jeden Vollmond, und deshalb ist langes Wochenende und alle Einwohner von Sri Lanka haben sich anscheinend irgendwohin bewegt. Vielleicht doch nicht so schlecht…
Nur weiss ich jetzt nicht, ob ich Dienstag oder morgen zurueckfahren soll und mir auf der Rueckfahrt nach Galle nochmal dasselbe geben. Mit ein wenig mehr Chancen auf einen Sitzplatz.
Man entwoehnt sich dem Luxus ziemlich schnell dabei. Ist gar nicht so schwer. Nur ein bisschen reinfallen lassen in das Geschaukel eines Zuges, die typische Kopfbewegung die zu dem typischen ‘hurry-hurry’ gemacht wird, ueben (eine Bewegung zwischen Nicken und Kopfschuetteln, die fuer eher negativ denkende Europaeer immer wie ein verneindes Kopfschuetteln aussieht und somit ziemlich komisch ist, da auf jede Frage scheinbar mit Nein geantwortet wird oder etwas aehnlich undefinierbarem) und mitmachen und mal dieses hightech-ich-verpass-gleich-was-und-muss-was-tun-Gefuehl vergessen.
Hier gibts fast keine Werbung und die es gibt ist meist ziemlich schlecht bis auf das eine Prozent, was ganz gut ist. Wie jemand letztens meinte, von hier aus betrachtet ist das Leben in Europa absolut oversexed. Und es fuehlt sich wirklich so an. What a great relief, nicht diesen ganzen Werbemuell zu sehen, der mich schon seit langem ankotzt. Es bleibt ein merkwuerdiges Land, wo man ein bisschen mehr braucht als ein paar schoene Blumen und Ausblicke und Meer, um sich wohl zu fuehlen. Aber unter allem merkt man dann, das man was fuehlen kann. Das sich ploetzlich als was eigenes herausstellt und nicht diesen faden Beigeschmack von etwas Vorgekautem hat.

Namasté

6. March 2006

hurry-hurry

Filed under: erstmal — holgre @ 22:37

Heißt soviel wie OK, Ok. Ob das Leben hier anders ist? Ob ich meinen Urlaub toll finde? Ob Sri Lanka schön ist? Die zweite Frage ist die einzige die ich gelten lassen werde. Die anderen kann ich nicht beantworten, weil die Fragen an etwas vorbeigeht. Nämlich daran, das das Leben überall anders ist. Was mir wieder mal zeigt, wie sehr ich in den Sachen im großen, schönen Berlin drinstecke. Ja, die Klugen werden jetzt sagen, daß man doch immer in seinem Leben steckt. Ich denke, daheim im guten alten fetten B steckt man ganz besonders drin, wie im Rest des Landes. Der Tellerrand ist zu hoch geworden. Oder die Beine zu kurz. Der Blick von außen tut unheimlich und erschreckend gut. Ich meine, ich war oft auf Gomera. Man muß sich da nicht viel umgewöhnen und die paar Brocken Spanisch sind schnell gelernt, aber es im Grunde dasselbe. Man kann nur einfach gut das Hirn abschalten und rumhängen und irgendwann kriegt man es nicht mehr an. Und bleibt da. Im Paradies. Wirklich paradisisch, nicht mehr zu denken.
Hier ist das Leben nicht schön oder einfach. Es gibt da diese exotischen Teile: DER indische Ozean, Elefanten (und ich liebe Elefanten), Buddha-Tempel, den ältesten dokumentierten Baum der Welt, Berge und vieles mehr. All this romantic stuff, you know. Aber es gibt auch Bürgerkrieg, Armut, Dreck, Umweltverschmutzung, das höchste Landminen-pro-Kopf Verhältnis der Welt. Disturbing, really! Aber irgendwie ist alles noch nicht zugeknallt mit virtuellem Müll. Man ist hier näher dran an sich selbst, an Welt. Sehr relativierend, das alles.
Viel lächeln um einen herum, viele Menschen (eine der höchsten Bevölkerungsdichten Asiens). Wenn man jemandem auf der Straße länger als zwei Sekunden anschaut, grüßt der einen. Außer jungen Sri Lankan woman. Die schauen sehr schnell weg. Dabei sind die Menschen nicht so einfach. Emotionen zeigen ist nicht angesagt. Auf der anderen Seite sind sie unterschwellig wohl ziemlich gewaltbereit. Was 60.000 Bürgerkriegstote irgendwie zeigen. Und der Krieg hat nichts mit Religion zu tun.
Und doch auf merkwürdige Art berührend die Blicke, die Vergleiche, die Gedanken hier.
CU
Good Night

touch down

Filed under: erstmal — holgre @ 22:15

Jetzt mal ein bisschen was nachholen vom Anfang. Der Rest danach ist auch eh uninteressant, weil ich erstmal eine Woche am Meer bzw. in der Teeplantage bleiben wollte. Also: in the beginnig…

War jede Menge Verkehr. Unwirklicher Verkehr, wahnsinniger Verkehr. Aber es passiert nichts. Scheint so, also ob es doch Regeln gibt, ganz tief drinnen in den Menschen. Auf den zwei Stunden Fahrt vom Flughafen zum Guesthouse in Colombo habe ich versucht, die Regeln fuer das Hupen zu ergruenden. Und bin natuerlich gescheitert. Die Hupmeditation wird dann naechstes Jahr gemacht. Bevor man den Flughafen in Colombo verlassen darf, bevor man ueberhaupt sein Gepaeck wiedersieht, muss man erst mindestens drei Home Entertainment Geraete kaufen und 50.000 Dollar umtauschen. Ich hab mich als Sri Lankan getarnt und bin schliesslich doch so raus gekommen. Colombo ist gross, laut und die Abgassituation ist keine Situation, sondern ein Statement: Fuck off, Nature! In Illmenau war die Luft vor zwanzig Jahren besser, und sie war wirklich schlecht dort. Anyway: Ich war angekommen, hungrig und durstig und das Guesthouse war super. Zum Muedesein viel zu aufgedreht, also duschen und back on the road, Essen gehen. Schoenes grosses Nobelhotel, lecker essen und das Highlight: Cashewkerne mit Rosenoelzuckerkruste. Und Acht-Jahre-nicht-gesehen-Erzaehlungen…

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Am naechtsen morgen fuenf Stunden Autofahrt in den Norden, wo dieser TV-Ad gedreht werden sollte. Fuenf Stunden bedeuten 200 km. Und mein erstes Frühstück hier: in einem Kade an einer Kreuzung, Stringhoppers mit Dhal, scharfem Sambal, Kartoffelcurry und noch irgendwas mit Hühnerfleisch. Mit der rechten Hand wird geknetet, geformt und in den Mund geschoben. Wohnen in einem netten Pauschal-Touri-Ressort an einem Tank. Gute Zimmer, gutes Essen und alte Menschen die wegen seniler Bettflucht morgens um acht zum Fruehstueck ziehen. Beobachtet werden sie dabei von Herden von Macaquees, die dort in den Baeumen wohnen, und Schminksachen klauen wollen. Was sie denken, haben sie mir nicht erzaehlt, aber gequatscht haben sie die ganze Zeit, so das ich dann um halb neun auch zum Fruehstueck wollte. Am Abend vorher war ein Shoot, bei dem ich auch meine Arme, feuerstochern ins Bild halten duerfte. Wurde immerhin mit einer Uebernachtung im Ressort verguetet. Das Feuer war heiss, heiss, heiss… Und die Szene wurde ewig oft wiederholt. Abends lud uns ein Typ vom Hotel ein, in einem sehr netten Wewa baden zu gehen. Also zwanzig Kilometer durch die Nacht fahren, eine Menge Armeestrassenbarrieren passieren (remember: we are nearly in the north…) und in the middle of nowhere nachts baden gehen. Herrliches Wasser, die Krokodile waren woanders und nebenan gabs einen Baum voller Leuchtkaefer: wie Weihnachten.

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Naechster Tag, naechster Shoot. An einem Tank stundenlang auf Sonne warten. Sonnenbrand von der Sonne, die im falschen Augenblicl schien, einem Fischer beim Netz auswerfen zugucken (der war auch fuer den Ad gekauft), merkwuerdige Lunchboxen mit Toasts fuer Menschen ohne Zaehne und den beiden einzigen importierten Fruechten, Orangen und Aepfel. Und im Hintergrund: Sigiriya, die Felsenfestung (der rechte Berg) aus dem 5. Jahrhundert A.D. Der König, dem sie gehörte, wollte eines Tages ein andere Armee von irgendeinem bloddy buggar bekämpfen und hat auf seinem Elefanten die falsche Abzweigung genommen, woraufhin er in einem Sumpf landete und von seinen Feinden umzingelt wurde. Darufhin beging er Harakiri. Dann schließlich gabs doch noch etwas richtige Sonne an der richtigen Stelle und die Szene war gut. Stressiger Asufbruch, stressige Suche nach Elefanten für den “Safari-Shoot”, keine Alis gefunden.

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Dann die Nacht in Mudhouses im Busch verbracht. Offene Mudhäuser, ein Badehaus, ein zweistöckiges Haus mit Terasse und zwei Schlafzimmern. Kein Strom. Wozu auch? Und Stille ringsum, Sternenhimmel: unglaublich (nein, wir können nicht allein sein). Am nächsten Tag noch zwei Shoots und abends wieder Elefanten jagen und auch einen finden. Der knabberte sehr versunken und genüßlich an Teakstengeln und wir mußtem im Jeep ungefähr 15 mal vor ihm vor- und zurück fahren und interessiert gucken. Netter Elefant (oder ‘-in’, für die PC Leute dort draußen; war aber auf die Entfernung nicht auszumachen, so: what to do?). Nachtfahrt nach Colombo und am nächsten Tag ab an den Strand. Ihr vermutets schon: an den Indischen Ozean. Directalmente a la playa. Und vier Tage chillen. Yes!

4. March 2006

drinking tea

Filed under: erstmal — holgre @ 20:47

Hi to everybody,

nighttime

So siehts hier aus wo ich jetzt bin. Es ist 1:35h und endlich mal ein bißchen abgekühlt. So auf 25°C, schätze ich. Die Bilder kommen noch. Mußte erstmal ein Programm runterladen zum kleiner machen. Weil das hochladen mit Modem sonst so ewig dauert. Und das hier hoch in die Teeplantage in den nächsten 50 Jahren DSL (gibts auch hier auf Sri Lanka) gelegt wird, ist wahrscheinlich nicht möglich. Und da die Mosquitos jetzt ruhiger werden und die Grillen lauter, kann ich mal was schreiben.
Vier Tage am Indischen Ozean hab ich gewohnt, und man kann sich echt dran gewöhnen, morgens aufzustehen und erstmal im Indischen Ozean (love this word) schwimmen zu gehen. Das Wasser hat Lufttemperatur, fast. Aber es ist das Meer und weiter südlich kommt nur noch die Antarktis…
Und nach den vier Tagen war Umzug,die Bilder kamern mit Helene von den Maledieven wieder und nu sitz ich hier auf einem Berg umgeheben von Tälern mit Reisfeldern, und an den Hängen dann Teefelder. Sehr gut, idyllisch, Weite und Ruhe.
Und, siehe oben, wie gesagt, da sitz ich rum, laß die Gedanken spielen (wenn man hier DSL bekommt, dann könnte ich ja… wozu hab ich einen Laptop…) und da hier sowieso niemand weiß, was Schnee ist, hab ichs auch schon fast vergessen. Stan Getz kann ich übrigens zum nächsten Grillenkonzert empfehlen.
So: Batterie ist fast alle… Schnell hochladen alles…
Machts gut und tut Gutes und morgen gibts mehr…
Und keine Schwäne streicheln…
Heute morgen haben die Hunde einen 1,5m langen Land-Waran durch den Tee gejagt. Gestreichelt hab ich in trotzdem nicht, auch wenn er dann artig an einem Baumstamm klebte… 

Go and come!

26. February 2006

Ankommen

Filed under: erstmal — holgre @ 09:22

Also angekommen. Endlich. Nach drei Tagen Hardcore Sri Lanka. Jemand meinte zu mir beim Abendessen - zum dritten mal Hoppers und Reis mit scharfem Dhal, Curry und Sambal - er wundere sich auch, dass ich noch stehe nach all dem Zeug, was ich schon gegessen hab. Mein Magen findet es bis jetzt scheinbar OK. Um mal schnell zusammenzufassen (in diesem Internet-Cafe hier ist es 10 Grad waermer als draussen wo 30 Grad sind, aber die Luft bewegt sich) was die Tage passierte: Helene, die ich hier besuche, hat ein Werbefilmdreh und hat die Bedingung gestellt, dass ich mit darf. Duerfte ich also, und bin jetzt (oder meine Arme oder Ruecken) beim feuerstochern oder wilde Elefanten (junge Elefanten heissen auf Singhalese Ali Baba) beobachten in einem Spot fuer eine Hotelkette zu sehen, der fuer die ITB produziert wird. Die drei Tage: wohnen in einer teueren, kolonialen Lodge im Norden, nachts baden in einem Wewa (ancient water tanks), Baeme voll mit Leuchtkaefern gucken, merkwuerdiges Essen essen, halzbrecherische, wahnsinnige Autofahrten (120km dauern hier 3-4h), wilde Elefanten suchen und finden, domestizierte Elefanten bedauern, in Mudhaeusern im Dschungel uebernachten, viel Farbe, viele Menschen, viel Lachen und nach drei Tagen realisieren, das das wirklich sehr weit von Europa entfernt ist.

So, ich geh jetzt wieder an den Strand und schicke euch allen ne Menge Sonnenstrahlen zum warm werden und Gruesse an die kalten Fuesse. Bilder kommen spaeter, wenn die Kamera von den Malediven zurueck ist.

17. February 2006

take off

Filed under: erstmal — holgre @ 18:43

flowers

Solche Blumen solls da geben, erzählt man sich.
Montag, 22:10h flieg ich dahin und schau mir das mal an.